Projekt Keighley war ein Herzensprojekt, welches uns viel Schweiss und Tränen gekostet hat. Niemand hätte die Anstrengungen erahnen können, die eines unserer ersten Projekte mit sich bringen wird. Doch durch unsere aktive Macher-Denkweise haben wir am Ende das Projekt meistern können und viele wertvolle Erfahrungen sammeln können.
Das Projekt
Projekt Keighley begann mit einer Geldwechselstube, welche zusätzlich mit Büroräumen ausgestattet war. Wir kontaktierten den Inhaber im Juli 2020 und unterbreiteten ein Angebot, welches im August desselben Jahres angenommen wurde. Im September waren die legalen Aspekte des Deals geklärt und wir erhielten die Eigentumsurkunde.
Unser Plan war es aus der ehemaligen Geldwechselstube ein „Mixed Use“ Gebäude zu machen. Dazu entfernten wir das gesamte Innenleben der Immobilie und kreierten eine kommerzielle Fläche im EG und zwei Wohnungen im OG. Eine Wohnung sollte sich an Paare oder an Singles mit höheren Ansprüchen richten und die zweite Wohnung wurde als Mini-WG umfunktioniert. In der zweiten Wohnung sollten problemlos zwei Parteien mit ihren eigenen Badezimmern leben können. Die kommerzielle Fläche sollte in einen „Micro Pub“ verwandelt werden, der als lokale Kulturstätte dienen sollte und interessierten Kunden Importgetränke ausschenkt.
Wir schlugen diesen Bauplan im Oktober 2020 vor und erhielten die Genehmigung im Dezember 2020. Gleich im selben Monat begann der Umbau. Die erste Wohnung war im August 2021 fertiggestellt und wurde bereits kurz darauf bezogen. Die kleine WG haben wir im September vollendet und im selben Monat bereits den ersten Mieter begrüsst. Eine Eintragung im Grundbuch als drei geteilte Einheiten erfolgte im Oktober 2021.
Das Micro Pub benötigte am längsten, da der Mieter einen aufwendigen Ausbau vor sich hatte. Wir vermieteten das Objekt im Juli und der neue Mieter konnte sein neues Pub im Oktober 2021 eröffnen.
Die Herausforderungen
Obwohl wir letztendlich durch unsere aktive Arbeitsweise am Ende Projekt Keighley zum Erfolg gebracht haben, trafen wir auf viele Hürden, welche nur durch unsere ausführliche Planung überwunden werden konnten. Natürlich war auch dieses Projekt von der Coronapandemie betroffen, weshalb wir bereits am Anfang viel Zeit eingeplant hatten, die wir auch benötigt haben.
Lokale Ämter und Stellen waren sehr schwer für uns zu erreichen, weshalb wir aktiv dranbleiben mussten und mehrmals die Woche den Kontakt suchen mussten, um bauliche Genehmigungen zu erhalten und den Bau abzuklären.
Ein Problem, mit dem wir nicht gerechnet haben, war die Aufteilung des Stromkreises auf drei unabhängige Leitungen für jede einzelne Partei. Am Ende kostete uns dies ein halbes Jahr in dem wir mit sieben verschiedenen Parteien Kontakt aufnehmen mussten, um dieses Problem zu beheben. Zum Glück begannen wir bereits im Dezember 2020 mit dieser Aufgabe, sodass wir unseren Zeitplan einhalten konnten.
Was wir für die Zukunft mitnehmen werden
Projekt Keighley benötigte am Ende ein gesamtes Jahr. Es war eines unserer ersten Projekte, dass wir begannen, doch das siebente, welches wir fertiggestellt haben. Wir alle haben sehr viel Aufwand in dieses Projekt gesteckt, um es am Ende zum Erfolg zu bringen und wir würden diese Erfahrung für nichts tauschen wollen.
Projekt Keighley zeigte uns den Wert, den eine effektive Terminplanung haben kann und leider auch, dass Behörden teilweise sehr viel Zeit benötigen, um Ihre Aufgaben zu erfüllen. Besonders für diesen Aspekt werden wir in Zukunft mehr Zeit einplanen. Ebenso konnten wir bereits in der Umbauphase die Aufmerksamkeit der lokalen Medien gewinnen, sodass bereits vor der Fertigstellung grosses Interesse bestand.
Durch unsere Beharrlichkeit kamen wir mit vielen wichtigen Personen in Kontakt, die uns auch noch in unseren derzeitigen Projekten unterstützen und wertvolle Partner geworden sind. Mit den Lektionen, die uns Projekt Keighley lehrte, können wir jedes noch so komplexe Projekt bewältigen, dass uns in Zukunft begegnen wird.









