Ein Dach über dem Kopf ist eines der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen und sollte in den Augen vieler auch ein Menschenrecht sein.

Leider gibt es viele Menschen, gerade in sozial schwächeren Gebieten und Milleus, die sich die aktuellen Marktmieten nicht leisten können.

Dieses Problem wird in vielen Städten bereits angegangen und die Stadt benötigt in diesem Vorhaben die Unterstützung von privaten Investoren. Natürlich ergibt sich dadurch auch eine lukrative Geldanlage.

Was ist Social Housing?

Hinter Social Housing versteckt sich die Idee, dass Wohnraum gezielt für einkommensschwächere Personen geschaffen wird. Natürlich können diese Wohnungen nicht zu markaktuellen Mieten vermietet werden, da ebendiese Ausgaben für diese Art von Mieter nicht tragbar sind.

Social Housing wird nicht direkt von einkommensschwächeren Personen gemietet, sondern über einen Vermittler vergeben, welche zumeist Behörden oder Housing Associations sind. Dieser Vermittler mietet in diesem Fall die Objekte und sichert die Mieten. Diese Instanz kümmert sich darum, dass diejenigen Mieter, die diesen Wohnraum am nötigsten haben, ihn auch bekommen.

Wie viel Social Housing wird benötigt?

Sicherlich wird bei Ihnen auch die Frage aufkommen, ob die Nachfrage nach Social Housing überhaupt so gross ist, dass es sich lohnt speziell auf solche Objekte als Anlage zu setzen. Dazu haben wir Ihnen einige aktuelle Zahlen herausgesucht, die diese Frage genau beantworten.

Derzeit gibt es etwa 300.000 obdachlose Personen in Grossbritannien. Diese Zahl hat sich nur im letzten Jahrzehnt verdreifacht. Im Übrigen hat die Arbeitslosigkeit fast einen ähnlichen Ansprung gesehen. Unter anderem hat sicherlich die Corona Pandemie einen grossen Einfluss auf diese Entwicklung gehabt. Ausserdem hat der Virus gezeigt, wie fragil die finanzielle Situation vieler Mieter in Grossbritannien ist.

Ausserdem wird damit gerechnet, dass in Zukunft pro Jahr etwa 300.000 neue Unterkünfte geschaffen werden müssen, um die Nachfrage auf dem Markt zu decken. Letztes Jahr wurden allerdings nur 250.000 dieser Projekte realisiert. Damit ergibt sich ein klares Angebotsdefizit auf dem britischen Immobilienmarkt.

Was sind die Vorteile eines Investments in Social Housing

Am Ende möchten wir nun natürlich auch die Sichtweise der Investoren erforschen. Schliesslich lässt sich soziales Engagement nicht langfristig von Privatpersonen umsetzen, wenn die Renditen negativ wären.

Sicherlich haben Sie den Aspekt der geringeren Mieten bereits im Hinterkopf und fragen sich, wie ein rentables Investment auf diese Weise entstehen soll. Die Antwort darauf ist, dass Sie zwar mit einer geringeren Rendite rechnen müssen, aber dafür eine hohe Sicherheit erhalten.

Zum Beispiel werden die Mieten durch die Zwischenpartei gesichert. Üblicherweise werden solche Mietverträge auch über mehrere Jahre abgeschlossen, wodurch Sie langfristig mit sicheren Einnahmen rechnen können. Gerade in den einkommensschwächeren Regionen, die einen hohen Bedarf an Social Housing haben, ist das Risiko von Leerstand hoch. Durch ein Investment in Social Housing können Sie dieses Risiko stark negieren.

Ausserdem garantiert Ihnen die Zwischenpartei, dass der Wohnraum so übergeben wird, wie er erhalten wurde. Dadurch sind Sanierungskosten für Sie deutlich geringer und fallen nicht unerwartet an.

Im Allgemeinen kann man zusammenfassen, dass Social Housing zwar geringere Mieten abwirft, aber die letztendlich realisierte Rendite dennoch sehr attraktiv sein kann aufgrund der hohen Sicherheit des Investments.