Mehr Freiheit sich zu entfalten – Warum wir mehr Platz zum Leben wünschen 

Die Corona Pandemie hat unser Leben in beinahe allen Aspekten verändert. Die Arbeitswelt erlebte geradezu eine Evolution. Das Arbeiten von Zuhause wurde zur Norm für beinahe zwei Jahre.  

Dies erleichterte den Arbeitsalltag für viele Menschen, aber führte auch dazu, dass das eigene Zuhause zum Arbeitsplatz wurde. Dies stellte viele Menschen vor ungewohnte Probleme.  

Wie kann man bestehenden Wohnraum erweitern? 

Nun, da ein Teil des eigenen Zuhauses für viele zwangsweise in ein Büro umgewandelt wurde, stellt sich natürlich die Frage, wie man für den verlorenen Wohnraum kompensieren kann. Der Trend zeigt, dass sich die Briten seit der Corona Pandemie mehr Platz zum Leben wünschen. Pillar-X orientiert sich immer an den Wünschen der Mieter und den Gegebenheiten des Marktes, weshalb auch wir auf erweiterten Wohnraum setzen. Dabei verfolgen wir mehrere Strategien. 

Zum einen kann der gefühlte Wohnraum erweitert werden und zum anderen der tatsächliche Wohnraum. Offene Wohnkonzepte sind nichts Neues, doch erleben seit der Corona Pandemie einen neuen Aufschwung.  

Die Idee hinter einem offenen Wohnkonzept liegt darin, dass man verschiedene Räume miteinander vereint. Zum Beispiel wird in vielen Fällen das Esszimmer mit der Küche und dem Wohnzimmer verbunden. Dabei entsteht ein grosser Raum, der im besten Fall hell, mit natürlichem Licht, beleuchtet ist. Dadurch erscheint der kombinierte Raum viel grösser als seine Einzelteile und ermöglicht ein ganz neues Wohngefühl. 

Weiterhin lässt sich der Wohnraum natürlich durch die tatsächliche Vergrösserung des Zuhauses erweitern. Dies lässt sich deutlich einfacher ausserhalb der Stadtzentren realisieren. Es ist deutlich schwerer eine Wohnung zu erweitern als ein Einfamilienhaus. Dies mag einer der Gründe dafür sein, dass Briten die Randgebiete den Innenstädten vorziehen. 

Zum Beispiel kann man sich vorstellen, eine Garage zu einem weiteren Zimmer umzufunktionieren. In den jüngeren Generationen verzichten viele Menschen auf ein privates Fahrzeug, weshalb es einige ungenutzte Garagen gibt, die zu funktionellem Wohnraum umgebaut werden können.  Weiterhin ist eine Aufstockung oder ein Anbau bei einem Einfamilienhaus realisierbar. Dadurch kann entweder eine neue Etage geschaffen werden oder ein neues Zimmer. Ebenfalls ist es in einigen Fällen möglich, den Dachstuhl auszubauen und dort ein weiteres Zimmer zu schaffen.   

Wie werden die Kosten aufgeteilt? 

Arbeitgeber in Grossbritannien sind nicht dazu verpflichtet, die Kosten für das Home Office der Mitarbeiter zu übernehmen. Allerdings haben Arbeitgeber die Möglichkeit, Ihren Mitarbeitern das nötige Equipment für das Home Office bereitzustellen und die Anschaffungen steuerlich geltend zu machen. 

Aus diesem Grund ist es für Arbeitgeber von Vorteil bestimmte Kosten zu übernehmen, sodass Sie ihren Arbeitnehmern kostengünstig Vorteile bieten können. Darunter fällt zum Beispiel das nötige IT-Equipment, wie ein Computer, ein Smartphone und das nötige Zubehör. Die Erstattung von zusätzlichen Haushaltsausgaben gestaltet sich ebenfalls steuerlich vorteilhaft für den Arbeitgeber. 

Schwerer wird das bei den Kosten für Internet und das Telefon. Eine Internet- oder Telefonverbindung muss Grossteils für das Arbeitsverhältnis verwendet werden und darf nicht vor dem Arbeitsverhältnis bestehen. Aus diesem Grund kann der Arbeitgeber solche Kosten in den meisten Fällen nicht von der Steuer absetzen. Natürlich kann sich der Arbeitgeber dennoch dafür entscheiden, Internet- und Telefonkosten anteilig oder komplett zu übernehmen.